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Jetzt erst recht: Am Samstag den Sack endlich zumachen und ab auf den „Müllhaufen der Geschichte“!!!

Aus dem Aufruf vom Antifa-Bündnis no-pasaran!

Nicht locker lassen!
Wir sind 2009 mit dem Anspruch angetreten den letzten bundesweiten Großaufmarsch der Nazis auf den „Müllhaufen der Geschichte“ zu befördern. 2010 haben die Nazis eine Niederlage erlitten, 2011 haben wir ihnen ein Desaster bereitet, machen wir 2012 den Sack zu!

Hamburg fährt am Samstag den 18. nach Dresden /// Letzte Infoveranstaltung am Donnerstag den 16.2. in der Roten Flora! /// Sichert euch die letzten Tickets. /// Tickets gibts im Infoladen Schwarzmarkt und in der Buchhandlung im Schanzenviertel! ///
Auf nach Dresden!!! /// Solidarität mit den Betroffenen Genoss_innen der „Sächsischen Demokratie“!!! /// „Sächsische Verhältnisse kippen! /// No-Pasaran!

Bericht vom 13. auf www.dresden-nazifrei.com: 6000 Blockierer_Innen machen Trauermarsch zur Lachnummer

1200m – Lachnummer statt Trauermarsch der GeschichtsrevisionistInnen
Am späten Abend versammelten sich die letzten BlockiererInnen auf dem Postplatz um noch einmal den Erfolg des Tages zu feiern. Zuvor hatten tausende von Ihnen an mindestens zwei dauerhaften Blockadepunkten dafür gesorgt, dass die Nazis nur eine Minirunde laufen konnten. Gegen 16 Uhr gelang es Menschen, die sich vom Mahngang „Täterspuren“ gelöst hatten und DemonstrantInnen, die sich am Schützenplatz vor dem Gewerkschaftshaus versammelt hatten, den Platz Freiberger Straße / Ammonstraße vor dem World Trade Center zu besetzen.
Gegen 17.30 gelang es anderen BlockiererInnen auf den vorher von der Polizei abgeriegelten Sternplatz zu gelangen. Verstärkung erhielten sie von etwa 2000 DemonstrantInnen, die sich aus der Menschenkette lösten. Die Polizei verlagerte daher die Absperrungen und gestand den Nazis eine Route von 1200m zu, die in einer halben Stunde abgelaufen war.

Bis zum späten Abend wischen die Menschen nicht von der Stelle und verhinderten damit einen Nazimarsch durch die Stadt. Dank gilt den entschlossenen BlockiererInnen, die sich trotz der Kriminalisierung unseres antifaschistischen zivilen Ungehorsams nicht abschrecken ließen und die Plätze zu bunten und lautstarken Blockaden werden ließen.

2500 Menschen beim Mahngang „Täterspuren“
Das sich auch beim Gedenken der Stadt Dresden aus Anlass ihrer Bombardierung im 2. Weltkrieg etwas bewegt, demonstrierten gestern eindrucksvoll 2500 Menschen, die am Mahngang „Täterspuren“ teilnahmen und Orte nationalsozialistischer Verbrechen besuchten. Von ihnen ging ein eindeutiges Signal aus: Schuld an mehr als 80 Millionen Opfern im 2. Weltkrieg war das Naziregime und sein rassistisches, menschenverachtendes Weltbild. Dresden war dabei Teil des Systems und keine „unschuldige Kulturstadt“.

Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass am 13. Februar die Verantwortlichkeit der Täter für Massenmord, Antisemitismus und Rassismus im Blick bleibt!


Demonstration und Blockaden? – Wir sind für den 18. Februar vorbereitet

Da eine Mobilisierung der Nazis nach Dresden am Wochenende nach bisherigen Erkenntnissen nicht stattfindet, rufen wir zu einer lautstarken Demonstration, die sich gegen Repression und Kriminalisierung antifaschistischen Engagements, aber auch gegen jeden Geschichtsrevisionismus wendet, auf. Diese wird 11 Uhr am Hauptbahnhof starten und quer durch die Stadt bis zum Haus der Begegnung führen, dass am 19. Februar 2011 im Nachgang der erfolgreichen Blockaden rapiat und illegal gestürmt wurde. Kommt nach Dresden um gemeinsam mit uns die sächsichen Verhältnisse zu kritisieren.

Hamburg goes Dresden!

Europas größter Naziaufmarsch im sächsischen Dresden steht kurz davor, endgültig auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgt zu werden. In einer Woche ist es wieder soweit, Neonazis aus dem Spektrum des „Aktionbündnis gegen das Vergessen“ wollen am 13. Februar in Dresden aufmarschieren. Einen Erfolg antifaschistischer Arbeit, gibt es aber schon jetzt, ein Großaufmarsch durch NPD und JLO wird wohl nicht geben. Was wir schon wussten, ist jetzt auch von offizieller Seite bestätigt worden. Die JLO hat ihre Anmeldung für den 18. Februar zurückgezogen.
Trotzdem, kann hier nicht von Entwarnung gesprochen werden, Neonazis aus dem aktionsorientierten Spektrum könnten, auch in kurzer Zeit hunderte Neonazis nach Dresden mobilisieren. Angriffe auf Linke Projekt, wie im letzten Jahr bei dem Wohnprojekt Praxis oder wie vor zwei Jahren auf das autonome Zentrum Conny, könnten die Folge sein. Nach den großen Erfolgen der letzten Jahre sollten wir es nicht dem Zufall überlassen, ob Nazis nach Dresden fahren oder der Aufmarsch wirklich zur Geschichte gehört.
Sollten am 18. Februar keine Nazis in Dresden sein, ist von NoPasaran und Dresden Nazifrei eine Großdemo geplant. Auch hier sollten wir als radikale Linke Position beziehen und nicht den bürgerlichen Kräften die Auswirkung der Demonstration überlassen. Sachsens Demokrativerständnis hat uns in den letzten Jahren viel Kraft gekostet, nicht zuletzt durch die massive Repressionwelle gegen Antifaschisten_innen. Auch in diesem Jahr wird es sich die Polizeiführung in Sachsen nicht nehmen lassen, abermals zehntausende Handydaten zu erfassen, um nach angeblichen Straftätern zu fahnden. Diesem Verständnis an Demokratie sollten, wir, die radikale Linke etwas entgegensetzten. Auf nach Dresden gegen Nazis, Mythen und sächsische Demokraten.
Auch aus Hamburg, werden Busse organisiert, um am 18. Februar nach Dresden zu fahren. Karten dafür gibt es im Infoladen Schwarzmarkt und im Schanzenbuchladen. Beteilig euch an den Aktionen, fahrt mit tausenden Antifaschisten_innen nach Dresden und lasst uns Nazis und sog. Demokraten entgegentreten!

Jetzt erst recht! Naziaufmarsch blockieren! Opfermythen bekämpfen! Sächsische Verhältnisse kippen!

und am 2. Juni den „Tag der deutschen Zukunft“ verderben